Briefbogen sind für Briefe da. Und Flugzeuge zum Fliegen. Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Auf unserer Internetseite sollen neue Bilder und Artikeltexte erscheinen. Sie erinnern sich? Schon bei den Visitenkarten war ich mit einfachen Abbildungen der Artikel nicht zufrieden. Kreativ soll es sein.
Die Idee: Einem Briefbogen das Fliegen beibringen.
Durch die Größe unseres Kunstraumes sind Makroaufnahmen mit unscharfem Hintergrund gut zu realisieren. Also bewaffne ich mich mit unseren Briefbogen (DIN A4, Kunstdruckpapier mit 120g/qm) und der bekannten Rolle Tesa. Transparente Nylonseile, normalerweise zum Aufhängen von Bildern im Kunstraum gedacht, werfe ich über einen der Querbalken im Raum. Eine Schlaufe gemacht, um den Papierflieger später daran aufzuhängen. Dann kommt der Teil mit dem Falten. Version 1 endet als geknülltes Papier in der Ecke. Ebenso Version 2. Doch jetzt ist mein Ehrgeiz geweckt. Der Flieger Version 3 ist zum Ankleben bereit. Kaum hängt er an Ort und Stelle, wird das Licht aufgebaut. Spot 1 auf die linke, Spot 2 auf die rechte Seite und eine Lichtquelle nach hinten. Und schon kann die digitale Spiegelreflex zeigen, was sie kann. Der Briefbogen wird von allen Seiten fotografiert. Dann folgen kleine Variationen an den Flügeln. Weitere Fotos. Als die Serie fertig ist, kommt mir noch eine Idee! Warum nicht auch ein Schiff von der Decke hängen lassen? Also schnell einen 120g/qm Briefbogen gegriffen und ein Schiff daraus gefaltet. Mit Tesa an der Nylonschnur befestigt und schon kann das Schiff aus dem gefalteten Briefbogen abgelichtet werden. Als ich damit fertig bin, wird erstmal eine zweites Frühstück eingelegt. Kreative Energie setzt Hungergefühle frei.



